Sollte ich unter Wasser eigentlich nicht immer einen sogenannten "Dome-Port" benutzen ?

 

Kurz gesagt: Nein.

 

Und warum nicht?


Erstens: Obgleich Domeports für die starken Glasscheiben vorteilhaft sind, die in den Hartgehäusen andere Hersteller benutzt werden, kann ewa-marine im Vergleich dazu ein verhältnismäßig dünnes Frontglas benutzen, da ewa-marine Frontgläser immer bei einem Druckunterschied von Null Bar benutzt werden, während Hartgehäusetore einer Druckdiferenz von bis zu 6 Atmosphären standhalten müssen. Aufgrund des dünneren Glases der ewa-marine Frontgläser entstehen in einem viel geringeren Umfang die Verzerrungen die bei den Festgehäusen durch Domports kompensiert werden müssen.

Zweitens: Der Preis eines guten Domport übersteigt den deines ewa-Marinegehäuses um ein vielfaches. Ein Domeport ist ein Luxuszubehör für teuersten Wassergehäuse auf dem Markt: Sie dienen der perfekten Brechung des Lichtes das aus dem Wasser über das Glas in die Luft des Gehäuses eintritt und soll sicherzustellen das auch halb/halb, Über-/Unterwasserfotos perfekt gelingen. Normalerweise erfordern diese Art der Photographie eine sehr hohes Können im Bereich der Kameraarbeit, sowie die manuelle Einstellung der Kamera und des Objektives. Dieses ist nicht die Anwendung, für die unsere ewa-marine Gehäuse entworfen wurden. ewa-marine bietet Ihnen ein preiswertes, gutes Gehäuse für vollautomatische Kameraarbeit. Der Domeport würde enorme Zusatzkosten verursachen, Ihnen aber trotzdem nicht die ganzen Möglichkeiten der manuellen Kameraarbeit bieten, die sie benötigen um den Dome Port optimal einzusetzen.

Folgendes Foto wurde mit einem serienmäßigen ewa-marine Frontglas genommen:

 

Halb und halb Aufnahme mit einer Canon EOS in einem ewa-marine U-AX
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